Gelenkuntersuchungen werden in der Kernspintomographie unter normalen Umständen ohne Kontrastmittel durchgeführt. Bei speziellen Fragestellungen wird ein Kontrastmittel über eine Ader am Arm (Vene) gespritzt, um die Durchblutung des Gewebes sichtbar zu machen.
In sehr speziellen Situationen wird ein Kontrastmittel direkt in eine Gelenkhöhle gespritzt um bestimmte Strukturen besser sehen und beurteilen zu können.
Folgende Gelenke werden in unserer Praxis mit einer Gelenkdarstellung untersucht:
Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich.
Nach Desinfektion der Haut und unter örtlicher Betäubung wird das zu untersuchende Gelenk mit einer dünnen Naldel punktiert. Nachdem die Nadel sicher im Gelenk liegt, wird ein spezielles Kontrastmittel in die Gelenkhöhle gespritzt. Anschließend werden Sie im Kernspintomograph gelagert und die eigentliche Untersuchung wird durchgeführt.
Das Kontrastmittel ist sehr gut verträglich und wird bereits nach 1-2 Stunden nahezu vollständig aus der Gelenkhöhle entfernt und innerhalb von 2-3 Tagen folgenlos aus dem Körper ausgeschieden.
Sie haben immer die Gelegenheit, mit dem Arzt über das Ergebnis zu sprechen. Nach einer Gelenkuntersuchung sind Sie nur eingeschränkt fahrtüchtig und sollten sich von einer Begleitperson fahren lassen.